Also als eine andere Art, wie das Gehirn arbeitet und sich
entwickelt. Es ist keine „Charakterschwäche“ oder bloße Faulheit.
Es gibt heute sehr viele wirksame Möglichkeiten, damit
besser zurechtzukommen und die Symptome zu behandeln.
Was ADHS genau ist?
ADHS wird in internationalen Klassifikationssystemen (z. B.
ICD, DSM) als eigenständige psychische bzw. neuroentwicklungsbedingte Störung
geführt. Typisch sind Auffälligkeiten bei Aufmerksamkeit, Impulsivität und
Aktivitätsniveau, die schon früh beginnen, stark ausgeprägt sind und den Alltag
deutlich beeinträchtigen (Arbeit, Beziehungen, Selbstorganisation).
Wichtig: Der Begriff „Störung“ bedeutet nicht „kaputt“,
sondern beschreibt, dass bestimmte Funktionen (z. B. Aufmerksamkeit,
Emotionsregulation, Planung) deutlich vom Durchschnitt abweichen und dadurch
Leidensdruck oder Probleme entstehen. Gleichzeitig berichten viele Betroffene
auch von Stärken wie Kreativität, Hyperfokus bei Interesse und hoher Energie,
wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Was man konkret tun kann
Die wirksamste Behandlung besteht meist aus einer
Kombination aus Aufklärung, therapeutischen Maßnahmen, Alltagsstrategien und
bei Bedarf Medikamenten. Das Ziel besteht weniger darin, ADHS „wegzumachen“,
sondern die Symptome so zu managen, dass Beruf, Beziehungen und Selbstwert
stabiler werden.
Typische Bausteine:
- Psychoedukation:
Verstehen, wie ADHS „tickt“ (z. B. über spezialisierte Ärzte, Therapeuten
oder Beratungsstellen).
- Verhaltenstherapie/Coaching:
Arbeit an Zeitmanagement, Prioritäten, Emotionsregulation, Umgang mit
Prokrastination und Selbstwert.
- Struktur
im Alltag: feste Routinen, To-do-Listen, Kalender, klare visuelle
Erinnerungen, reduzierte Ablenkungen.
- Bewegung,
Schlaf, Lebensstil: Regelmäßiger Sport, eine gute Schlafhygiene und Pausen
helfen vielen bei innerer Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten.
- Medikamente:
Stimulanzien oder andere Wirkstoffe können bei vielen Erwachsenen
Kernsymptome deutlich verringern, wenn sie fachärztlich eingestellt und
kontrolliert werden.
Wenn du vermutest, dass du ADHS hast
Wenn du dich in typischen Beschreibungen wiedererkennst, ist
ein erster Schritt ein Gespräch mit Hausarzt/Hausärztin oder einer auf ADHS
spezialisierten Praxis (Psychiater, Psychotherapeuten, Ambulanzen). Dort kann
geklärt werden, ob wirklich ADHS vorliegt oder ob andere Ursachen (z.B.
Depression, Angst, Schlafstörungen, Schilddrüse) eine Rolle spielen.
Parallel kannst du selbst beginnen, kleine Veränderungen zu
testen: etwa Aufgaben in kleine Schritte zerlegen, klare Tagesstruktur
schaffen, digitale Erinnerungen nutzen und regelmäßige Bewegung einplanen.
Viele Betroffene erleben schon durch solche Anpassungen und das Wissen „Das ist
ADHS, nicht Versagen“ eine große Entlastung.
Bei Kindern würde ich die Zeiten an Bildschirmen reduzieren.
Dieses Geflimmere kann nicht gut sein.
Im Verdacht stehen auch die Zusatzstoffe, hier die
Farbstoffe, in den „Lebensmitteln“. Lebensmittel
mit einer Zutatenliste sind für alle bedenklich.
Mit den Mengen
an Zucker, die wir versteckt oder offen zu uns nehmen, haben wir natürlich eine
Menge Energie, die abgebaut werden muss in der freien Natur.
Quellen:
- Eigener
ADHS-Ratgeber auf https://gesundheits-ratgeber25.de/ratgeber-adhs.html
- Bild: de.freepik.com
- https://www.gesundheitsinformation.de/behandlung-von-adhs-bei-erwachsenen.html
- https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/psychologie/adhs-bei-erwachsenen-symptome-und-behandlung/
- https://en.wikipedia.org/wiki/Attention_deficit_hyperactivity_disorder
- https://www.meine-krankenkasse.de/ratgeber/krankheiten-behandlungen/adhs-bei-erwachsenen
- https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/4784-attention-deficithyperactivity-disorder-adhd
- https://add.org/uk/what-is-adhd-a-clear-definition/
- https://add.org/adhd-therapies/
- comet://settings/synchronisation
- https://www.adhs.info/fuer-eltern-und-angehoerige/welche-behandlungsmoeglichkeiten-gibt-es/
- https://www.helios-gesundheit.de/magazin/news/02/adhs-kinder/
- https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-kindern/lern-und-entwicklungsst%C3%B6rungen/aufmerksamkeitsdefizit-hyperaktivit%C3%A4tsst%C3%B6rung-adhs

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