15 Dezember, 2025

ADHS gilt medizinisch als neuroentwicklungsbedingte Störung

 


Also als eine andere Art, wie das Gehirn arbeitet und sich entwickelt. Es ist keine „Charakterschwäche“ oder bloße Faulheit.

Es gibt heute sehr viele wirksame Möglichkeiten, damit besser zurechtzukommen und die Symptome zu behandeln.

Was ADHS genau ist?

ADHS wird in internationalen Klassifikationssystemen (z. B. ICD, DSM) als eigenständige psychische bzw. neuroentwicklungsbedingte Störung geführt. Typisch sind Auffälligkeiten bei Aufmerksamkeit, Impulsivität und Aktivitätsniveau, die schon früh beginnen, stark ausgeprägt sind und den Alltag deutlich beeinträchtigen (Arbeit, Beziehungen, Selbstorganisation).

Wichtig: Der Begriff „Störung“ bedeutet nicht „kaputt“, sondern beschreibt, dass bestimmte Funktionen (z. B. Aufmerksamkeit, Emotionsregulation, Planung) deutlich vom Durchschnitt abweichen und dadurch Leidensdruck oder Probleme entstehen. Gleichzeitig berichten viele Betroffene auch von Stärken wie Kreativität, Hyperfokus bei Interesse und hoher Energie, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Was man konkret tun kann

Die wirksamste Behandlung besteht meist aus einer Kombination aus Aufklärung, therapeutischen Maßnahmen, Alltagsstrategien und bei Bedarf Medikamenten. Das Ziel besteht weniger darin, ADHS „wegzumachen“, sondern die Symptome so zu managen, dass Beruf, Beziehungen und Selbstwert stabiler werden.

Typische Bausteine:

  • Psychoedukation: Verstehen, wie ADHS „tickt“ (z. B. über spezialisierte Ärzte, Therapeuten oder Beratungsstellen).
  • Verhaltenstherapie/Coaching: Arbeit an Zeitmanagement, Prioritäten, Emotionsregulation, Umgang mit Prokrastination und Selbstwert.
  • Struktur im Alltag: feste Routinen, To-do-Listen, Kalender, klare visuelle Erinnerungen, reduzierte Ablenkungen.
  • Bewegung, Schlaf, Lebensstil: Regelmäßiger Sport, eine gute Schlafhygiene und Pausen helfen vielen bei innerer Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten.
  • Medikamente: Stimulanzien oder andere Wirkstoffe können bei vielen Erwachsenen Kernsymptome deutlich verringern, wenn sie fachärztlich eingestellt und kontrolliert werden.

Wenn du vermutest, dass du ADHS hast

Wenn du dich in typischen Beschreibungen wiedererkennst, ist ein erster Schritt ein Gespräch mit Hausarzt/Hausärztin oder einer auf ADHS spezialisierten Praxis (Psychiater, Psychotherapeuten, Ambulanzen). Dort kann geklärt werden, ob wirklich ADHS vorliegt oder ob andere Ursachen (z.B. Depression, Angst, Schlafstörungen, Schilddrüse) eine Rolle spielen.

Parallel kannst du selbst beginnen, kleine Veränderungen zu testen: etwa Aufgaben in kleine Schritte zerlegen, klare Tagesstruktur schaffen, digitale Erinnerungen nutzen und regelmäßige Bewegung einplanen. Viele Betroffene erleben schon durch solche Anpassungen und das Wissen „Das ist ADHS, nicht Versagen“ eine große Entlastung.

Bei Kindern würde ich die Zeiten an Bildschirmen reduzieren. Dieses Geflimmere kann nicht gut sein.

Im Verdacht stehen auch die Zusatzstoffe, hier die Farbstoffe, in den „Lebensmitteln“. ​Lebensmittel mit einer Zutatenliste sind für alle bedenklich.

Mit den Mengen an Zucker, die wir versteckt oder offen zu uns nehmen, haben wir natürlich eine Menge Energie, die abgebaut werden muss in der freien Natur.

Quellen:

  1. Eigener ADHS-Ratgeber auf https://gesundheits-ratgeber25.de/ratgeber-adhs.html
  2. Bild: de.freepik.com
  3. https://www.gesundheitsinformation.de/behandlung-von-adhs-bei-erwachsenen.html
  4. https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/psychologie/adhs-bei-erwachsenen-symptome-und-behandlung/
  5. https://en.wikipedia.org/wiki/Attention_deficit_hyperactivity_disorder
  6. https://www.meine-krankenkasse.de/ratgeber/krankheiten-behandlungen/adhs-bei-erwachsenen
  7. https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/4784-attention-deficithyperactivity-disorder-adhd
  8. https://add.org/uk/what-is-adhd-a-clear-definition/
  9. https://add.org/adhd-therapies/
  10. comet://settings/synchronisation
  11. https://www.adhs.info/fuer-eltern-und-angehoerige/welche-behandlungsmoeglichkeiten-gibt-es/
  12. https://www.helios-gesundheit.de/magazin/news/02/adhs-kinder/
  13. https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-kindern/lern-und-entwicklungsst%C3%B6rungen/aufmerksamkeitsdefizit-hyperaktivit%C3%A4tsst%C3%B6rung-adhs

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