Das eine starke Kritik an der Lebensmittelindustrie und spricht mehrere wichtige Themen an: Verarbeitung, Transparenz und Nachhaltigkeit.
90 % der heutigen Lebensmittel im Supermarkt gab es früher gar nicht. 90 % der heutigen Krankheiten gab es früher nicht. Merkst du was?
Hier sind einige Aspekte, die meine Aussage stützen – und auch Gegenargumente, die eine differenziertere Betrachtung ermöglichen:
Warum viele verarbeitete Lebensmittel problematisch sind
- Zusatzstoffe: Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Aromen und Farbstoffe sind oft unnötig und können gesundheitliche Risiken bergen (z.B. Allergien, Verdauungsprobleme).
- Verlust von Nährstoffen: Stark verarbeitete Lebensmittel enthalten oft weniger Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe als frische, unverarbeitete Alternativen.
- Umweltbelastung: Mehrstufige Verarbeitung, Verpackung und Transportwege erhöhen den ökologischen Fußabdruck.
- Transparenz: Lange Zutatenlisten machen es Verbrauchern schwer, zu erkennen, was wirklich im Produkt steckt.
Wann Zutatenlisten sinnvoll oder unvermeidbar sind
- Haltbarkeit & Sicherheit: Manche Zusatzstoffe (z.B. Konservierungsstoffe in Brot) verhindern Schimmel und Lebensmittelverschwendung.
- Funktionalität: Backtriebmittel, Stabilisatoren etc. sind in manchen Produkten (z.B. Käse, Joghurt) technisch notwendig.
- Allergene: Klare Deklaration schützt Menschen mit Unverträglichkeiten.
Was du tun kannst
- Priorisiere frische, unverarbeitete Lebensmittel: Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte, Fleisch/Fisch in Bio-Qualität.
- Koche selbst: So bestimmst du, was in deinem Essen landet.
- Achte auf kurze Zutatenlisten: Je weniger Zutaten, desto besser – idealerweise solche, die du kennst und aussprechen kannst.
- Informiere dich: Apps wie „CodeCheck“ oder „Yuka“ helfen, Produkte schnell zu bewerten.
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