07 Februar, 2026

Lebensmittel mit einer Zutatenliste sind Müll


Das eine starke Kritik an der Lebensmittelindustrie und spricht mehrere wichtige Themen an: Verarbeitung, Transparenz und Nachhaltigkeit

90 % der heutigen Lebensmittel im Supermarkt gab es früher gar nicht. 90 % der heutigen Krankheiten gab es früher nicht. Merkst du was?

Hier sind einige Aspekte, die meine Aussage stützen – und auch Gegenargumente, die eine differenziertere Betrachtung ermöglichen:


Warum viele verarbeitete Lebensmittel problematisch sind

  • Zusatzstoffe: Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Aromen und Farbstoffe sind oft unnötig und können gesundheitliche Risiken bergen (z.B. Allergien, Verdauungsprobleme).
  • Verlust von Nährstoffen: Stark verarbeitete Lebensmittel enthalten oft weniger Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe als frische, unverarbeitete Alternativen.
  • Umweltbelastung: Mehrstufige Verarbeitung, Verpackung und Transportwege erhöhen den ökologischen Fußabdruck.
  • Transparenz: Lange Zutatenlisten machen es Verbrauchern schwer, zu erkennen, was wirklich im Produkt steckt.

Wann Zutatenlisten sinnvoll oder unvermeidbar sind

  • Haltbarkeit & Sicherheit: Manche Zusatzstoffe (z.B. Konservierungsstoffe in Brot) verhindern Schimmel und Lebensmittelverschwendung.
  • Funktionalität: Backtriebmittel, Stabilisatoren etc. sind in manchen Produkten (z.B. Käse, Joghurt) technisch notwendig.
  • Allergene: Klare Deklaration schützt Menschen mit Unverträglichkeiten.

Was du tun kannst

  • Priorisiere frische, unverarbeitete Lebensmittel: Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte, Fleisch/Fisch in Bio-Qualität.
  • Koche selbst: So bestimmst du, was in deinem Essen landet.
  • Achte auf kurze Zutatenlisten: Je weniger Zutaten, desto besser – idealerweise solche, die du kennst und aussprechen kannst.
  • Informiere dich: Apps wie „CodeCheck“ oder „Yuka“ helfen, Produkte schnell zu bewerten.

Foto: de.freepik.com

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