10 September, 2026

Gesundheitliche Wirkungen von Brunnenkresse

 

Sie gehen im Supermarkt achtlos an ihr vorbei. Streuen Sie einige Stängel über Ihren Salat und auf Ihr Quarkbrot.

Sie erhalten unter anderem folgende gesundheitlichen Vorteile:

Sie Sie senken damit Ihre Cholesterinwerte

·        Lutein und Zeaxanthin sind gut für Ihre Augengesundheit

·        Enthält Vitamin K für die Blutgerinnung

·        Neutralisiert freie Radikale mit ihren 40 verschiedenen Flavonoiden

·        Blockiert das Wachstum von Dickdarm-, Lungen-, Prostata- und Hautkrebs mit ihren Senfölglykosiden

·        Mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt stärkt sie das Immunsystem und reduziert Entzündungen

·        Kalzium, Magnesium, Kalium und Phosphor stärken Ihre Knochen

·        Verbessern Sie Ihre Performance und Fitness mit den enthaltenen Nitraten

·        Sie hält die Gefäßwände Ihres Herzens geschmeidig und senkt den Blutdruck

·        Reife und empfindliche Haut profitiert von der Regeneration der Hautbarriere und dem Feuchthaltevermögen

Ganz schön viele Wirkungen durch dieses unscheinbare Kraut.

 

Quellen: „Natur und Gesund“, www.baumschule-horstmann.de


02 September, 2026

Heilfrequenzen und Frequenztherapie

 


Das Thema Heilfrequenzen und Frequenztherapie bewegt sich im Spannungsfeld zwischen alternativen Heilmethoden und evidenzbasierter Medizin.

In der Schulmedizin sind spezifische Frequenzen durchaus etabliert, etwa bei der Tiefenhirnstimulation zur Behandlung von Parkinson oder bei der Knochenheilung. Diese Anwendungen basieren auf messbaren physiologischen Effekten und sind klinisch gut dokumentiert.

Der Begriff „Heilfrequenzen“ im esoterischen oder alternativmedizinischen Kontext bezieht sich jedoch oft auf die Annahme, dass bestimmte Töne oder elektromagnetische Wellen Krankheiten allein durch Resonanz heilen können, indem sie die „Schwingung“ des Körpers harmonisieren. Für viele dieser spezifischen Anwendungen (wie Solfeggio-Frequenzen oder Rife-Frequenzen zur Krebsheilung) fehlen bislang robuste wissenschaftliche Belege aus großen, kontrollierten Studien, die eine direkte heilende Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus eindeutig bestätigen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Während die Forschung zur Wirkung von Schall und Elektromagnetismus auf den Körper (z. B. in der Physiotherapie oder Psychologie zur Entspannung) ernsthaft betrieben wird, sollten Versprechen auf Wunderheilungen durch reine Frequenzanwendung kritisch hinterfragt werden. Bei ernsthaften Erkrankungen ist eine Frequenztherapie höchstens als begleitende Maßnahme zur Schulmedizin zu betrachten, nicht als Ersatz.

Dies scheint mir ein spannendes Thema zu sein. Wahrscheinlich wussten unsere früheren Mediziner mehr über dieses Thema. Ich bleibe dran. 

KI-generiert mit Euria

25 August, 2026

Gesund zunehmen: Mehr als nur Kalorien zählen

 


Gesund zunehmen: Mehr als nur Kalorien zählen

Untergewicht ist oft mehr als nur eine genetische Veranlagung für eine schlanke Statur. Es kann die Leistungsfähigkeit mindern, das Immunsystem schwächen und das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen. Wer nachhaltig und gesund zunehmen möchte, sollte jedoch nicht wahllos zu fettigen Fast-Food-Produkten greifen, sondern auf eine strategische Ernährungsumstellung setzen.

Der Schlüssel liegt im konsequenten Kalorienüberschuss aus hochwertigen Quellen. Anstatt weniger großer Portionen, empfiehlt es sich, fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten über den Tag zu verteilen. Dies entlastet den Magen und sorgt für eine kontinuierliche Energiezufuhr. Integrieren Sie dabei gezielt nährstoffreiche Lebensmittel mit hoher Energiedichte: Nüsse, Samen, Avocados und vollfette Milchprodukte sind ideale Begleiter. Auch gesunde Öle wie Olivenöl lassen sich leicht in Salate und warme Speisen einarbeiten, um die Kalorienbilanz unbemerkt zu steigern.

Flüssige Kalorien sind ein weiterer effektiver Trick, da sie weniger sättigen als feste Nahrung. Selbstgemachte Smoothies aus Bananen, Beeren, Nussmus und Vollmilch oder Proteinpulver liefern schnell hunderte zusätzliche Kalorien ohne Völlegefühl. Verzichten Sie hingegen kurz vor den Hauptmahlzeiten auf kalorienarme Suppen oder große Wassermengen, um den Appetit für die festen Speisen zu bewahren.


Wichtig ist zudem die Kombination mit gezieltem Krafttraining. Dies stellt sicher, dass die überschüssige Energie primär in den Aufbau von Muskelmasse und nicht in reines Fettgewebe fließt. Muskeln sind metabolisch aktiver und tragen langfristig zu einer gesünderen Körperzusammensetzung bei. Geduld und Konsistenz sind hierbei Ihre wichtigsten Verbündeten, denn gesundes Zunehmen ist ein Marathon, kein Sprint.


Meinen selbst recherchierten und geschriebenen Ratgeber zu diesem Thema finden Sie auf https://xn--gesundheits-bcher-f3b.de/ratgeber-zunehmen.html. 

07 August, 2026

Tinnitus: Wenn die Ohren nie ganz still sind

 

Pfeifen, Rauschen, Klingeln – jeder Vierte kennt das Gefühl, dass da ein Ton im Ohr ist, den sonst niemand hört. Bei Menschen über 40 ist es sogar jeder Zweite. Das klingt erst mal beunruhigend, ist aber wichtig zu wissen: Du bist damit nicht allein, und es gibt eine ganze Reihe von Wegen, besser mit Tinnitus umzugehen.

Was passiert da eigentlich im Ohr?

Tinnitus selbst ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Die Sortierfunktion im Gehirn, die normalerweise wichtige von unwichtigen Geräuschen trennt, gerät aus dem Takt – Nervenzellen in der Hörverarbeitung werden überaktiv und erzeugen ein Geräusch, das eigentlich gar nicht da ist. Häufige Auslöser sind Lärmbelastung, Stress, Erkältungen mit verstopfter Nase, Verspannungen im Kiefer- und Nackenbereich oder auch bestimmte Medikamente als Nebenwirkung. Seltener stecken Erkrankungen wie Morbus Menière, ein Hörsturz oder Durchblutungsstörungen dahinter.

Wichtig: Halten die Ohrgeräusche länger als 24 Stunden an, solltest du zeitnah zu einer HNO-Praxis gehen. Je früher die Ursache abgeklärt wird, desto besser stehen die Chancen, dass der Tinnitus nicht chronisch wird.

Was der Arzt oder die Ärztin für dich tun kann

In der akuten Phase kommen oft durchblutungsfördernde Infusionen oder Kortison zum Einsatz, auch wenn die Studienlage dazu nicht eindeutig ist. Wird der Tinnitus chronisch, rücken andere Ansätze in den Vordergrund:

  • Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT): HNO-Praxis, Psychotherapie und Hörakustik arbeiten zusammen, damit dein Gehirn lernt, das Geräusch als unwichtig einzustufen.
  • Tinnitus-Noiser oder kombinierte Hörgeräte: Sie mischen ein sanftes Rauschen bei, sodass der Tinnitus in den Hintergrund tritt – die Erfolgsquote liegt bei etwa 50 Prozent.
  • Verhaltenstherapie: Sie hilft, den gedanklichen Kreislauf aus Angst und Fokussierung auf das Geräusch zu durchbrechen.
  • Manuelle Therapie/Osteopathie: Wenn Verspannungen der Halswirbelsäule oder des Kiefergelenks eine Rolle spielen, kann das sinnvoll sein.

Was du selbst tun kannst

Vieles, was den Tinnitus lauter oder leiser macht, spielt sich im vegetativen Nervensystem ab – vereinfacht gesagt: Je entspannter du bist, desto leiser wird er meist wahrgenommen.

  • Stille meiden: Klingt paradox, hilft aber. Absolute Ruhe lässt dem Tinnitus zu viel Raum. Leise Hintergrundgeräusche wie Naturklänge tun oft gut.
  • Entspannung trainieren: Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training oder Yoga senken nachweislich die Anspannung, die den Tinnitus verstärkt.
  • Tagesstruktur schaffen: Feste Zeiten für Arbeit, Mahlzeiten und Schlaf helfen, Stresshormone zu reduzieren.
  • Genussmittel im Blick behalten: Weniger Kaffee, Alkohol und Nikotin, vor allem am Abend, verbessert oft den Schlaf.
  • Akzeptanz üben: Sich gegen den Tinnitus zu wehren, macht ihn oft schlimmer. Ihn anzunehmen, ist paradoxerweise oft der erste Schritt zur Besserung.
  • Austausch suchen: Selbsthilfegruppen, etwa über die Deutsche Tinnitus-Liga, geben Halt und praktische Tipps aus erster Hand.

Rechtsstand 2026: Was übernimmt die Krankenkasse?

Bei chronischem Tinnitus mit nachgewiesenem Hörverlust bezuschussen gesetzliche Krankenkassen Tinnitus-Kombigeräte, wenn eine HNO-ärztliche Verordnung vorliegt – aktuell mit einem Festbetrag von rund 317 Euro für reine Tinnitusgeräte bzw. rund 515 Euro für kombinierte Hör-/Tinnitussysteme. Ohne nachweisbaren Hörverlust ist die Kostenübernahme für einen reinen Noiser dagegen schwieriger und hängt vom Einzelfall ab. Seit einem Urteil des Bundessozialgerichts von 2025 müssen Kassen zudem auch Mehrkosten über den Festbetrag hinaus übernehmen, wenn ein höherwertiges Gerät im Alltag nachweislich besser hilft. Osteopathische Behandlungen zählen weiterhin nicht zu den Regelleistungen der GKV; eine Kostenübernahme ist nur auf gesonderten Antrag möglich. Es lohnt sich also, vor Beginn einer Therapie direkt bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen.

Ein Geräusch, das dich warnt statt dich zu quälen

Tinnitus lässt sich aktuell nicht heilen, aber er lässt sich in den meisten Fällen deutlich besser aushalten. Sieh ihn als Signal deines Körpers, dass gerade zu viel Druck auf dir lastet – und als Anlass, an genau diesem Druck etwas zu ändern.

Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden oder plötzlich auftretenden Ohrgeräuschen wende dich bitte an eine HNO-Praxis.

Weitere Hilfe findest du in meinem Ratgeber auf www.gesundheits-bücher.de.


31 Juli, 2026

Schwitzen ohne Ende? Diese Wege helfen wirklich – ganz ohne Medikamente

 


Kennen Sie das? Der Sommer kommt, ein wichtiges Meeting steht an oder Sie stehen einfach nur an der Bushaltestelle – und schon bilden sich Schweißperlen auf der Stirn, die Bluse klebt am Rücken. Schwitzen ist eine der natürlichsten Sachen der Welt. Trotzdem fühlt es sich in bestimmten Momenten einfach unangenehm an, vor allem wenn es mehr wird, als die Situation eigentlich hergibt.

Die gute Nachricht vorweg: Bevor Sie zu Medikamenten oder verschreibungspflichtigen Mitteln greifen, gibt es eine ganze Reihe von Stellschrauben, an denen Sie selbst drehen können. Ich habe für Sie zusammengetragen, was tatsächlich einen Unterschied macht – und was eher Mythos ist.

Warum wir überhaupt schwitzen

Schwitzen ist zunächst einmal kein Defekt, sondern eine der wichtigsten Funktionen Ihres Körpers. Über die Schweißdrüsen reguliert der Körper seine Temperatur – verdunstet der Schweiß auf der Haut, kühlt das den Organismus ab. Ohne dieses System würden wir uns bei Anstrengung oder Hitze innerlich überhitzen. Problematisch wird es erst, wenn das System überreagiert: bei emotionalem Stress, bei bestimmten Speisen oder einfach bei manchen Menschen von Natur aus stärker als bei anderen.

Wichtig zu wissen: Schwitzt jemand deutlich mehr, als es die Situation erfordert, spricht man von Hyperhidrose. Das betrifft vor allem Achseln, Hände, Füße oder das Gesicht und kann den Alltag spürbar belasten. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Schwitzen wirklich außergewöhnlich stark ist, lohnt sich ein Gespräch mit einer Hautärztin oder einem Hautarzt – dahinter können auch andere Ursachen stecken, die abgeklärt gehören. Die folgenden Tipps richten sich an alle, die im Alltag etwas gegen normales bis leicht verstärktes Schwitzen tun möchten.

1. Die richtige Kleidung macht mehr Unterschied, als man denkt

Synthetische Stoffe wie Polyester fühlen sich oft angenehm leicht an, halten Feuchtigkeit aber regelrecht auf der Haut fest und lassen sie kaum verdunsten. Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen oder Merinowolle nehmen Feuchtigkeit dagegen auf und geben sie nach außen ab. Wer zu starkem Schwitzen neigt, sollte außerdem auf lockere statt enger Schnitte setzen – enge Kleidung staut Wärme, weite Kleidung lässt Luft zirkulieren. Auch die Farbe spielt eine Rolle: Dunkle Stoffe heizen sich in der Sonne stärker auf als helle.

2. Salbeitee – ein echter Klassiker mit Substanz

Salbei gilt seit Generationen als das Hausmittel gegen übermäßiges Schwitzen, und das nicht ohne Grund. Die im Salbei enthaltenen Gerbstoffe wirken schweißhemmend. Am wirksamsten ist eine Kur: über einige Tage hinweg zwei bis drei Tassen Salbeitee täglich trinken, am besten kalt abgekühlt statt heiß, damit der Kreislauf nicht zusätzlich angeregt wird. Alternativ gibt es Salbeiextrakt auch als Tropfen in der Apotheke, ganz ohne Rezeptpflicht.

3. Natürliche Deodorants statt klassischer Antitranspirantien

Antitranspirantien mit Aluminiumsalzen verengen die Poren und verringern so tatsächlich effektiv die Schweißmenge – über die gesundheitliche Bewertung von Aluminium in Kosmetika wird allerdings seit Jahren diskutiert, weshalb viele Menschen bewusst auf Alternativen setzen. Deodorants auf Basis von Natron, Kokosöl oder ätherischen Ölen wie Teebaum- oder Salbeiöl bekämpfen zwar nicht den Schweiß selbst, aber die Geruchsbildung durch Bakterien – für die meisten Alltagssituationen reicht das völlig aus.

4. Ernährung: Was den Schweiß befeuert – und was nicht

Bestimmte Lebensmittel und Getränke kurbeln die Schweißproduktion nachweislich an: scharfe Gewürze wie Chili oder Curry regen über Wärmerezeptoren im Mund die körpereigene Kühlung an, Kaffee und schwarzer Tee wirken durch das enthaltene Koffein anregend auf das Nervensystem, und Alkohol erweitert die Blutgefäße, was ebenfalls das Schwitzen fördert. Wer an schweißtreibenden Tagen bewusst darauf verzichtet, merkt oft schon einen spürbaren Unterschied. Gleichzeitig hilft ausreichend Wasser dabei, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und den Kreislauf stabil zu halten.

5. Stress im Griff behalten

Ein großer Teil des Schwitzens, gerade an Händen, Achseln und im Gesicht, hat mit Nervosität und Stress zu tun. Das emotionale Schwitzen läuft über einen anderen Mechanismus als das Schwitzen bei Hitze und reagiert besonders empfindlich auf Aufregung. Entspannungstechniken wie Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder regelmäßige Bewegung helfen nicht nur der allgemeinen Stimmung, sondern wirken sich messbar auf die Schweißproduktion aus. Wer merkt, dass gerade Prüfungen, Präsentationen oder soziale Situationen zuverlässig Schweißausbrüche auslösen, profitiert oft besonders stark von einem gezielten Stressmanagement.

6. Leitungswasser-Iontophorese für Hände und Füße

Bei starkem Schwitzen an Händen und Füßen hat sich die sogenannte Iontophorese bewährt: Dabei werden Hände oder Füße in Wasserbecken getaucht, durch die ein schwacher elektrischer Strom fließt. Das hemmt über mehrere Sitzungen hinweg die Aktivität der Schweißdrüsen. Es gibt dafür mittlerweile auch Geräte für zu Hause, die regelmäßige Anwendung erfordert allerdings etwas Geduld, bis sich ein Effekt zeigt.

7. Kühlende Routinen im Alltag einbauen

Ein lauwarmes statt heißes Duschen am Morgen, kühlende Fußbäder, ein Ventilator am Arbeitsplatz oder einfach das bewusste Aufsuchen von Schatten an heißen Tagen – solche kleinen Routinen summieren sich. Auch ein Kühlspray oder ein feuchtes Tuch im Nacken kann in akuten Situationen kurzfristig für Erleichterung sorgen, weil die Körpertemperatur gezielt gesenkt wird.

Mein Fazit

Übermäßiges Schwitzen lässt sich in den meisten Fällen nicht komplett abstellen – das wäre auch nicht wünschenswert, schließlich erfüllt es eine wichtige Funktion. Aber mit der richtigen Kombination aus Kleidung, Ernährung, Hausmitteln wie Salbei und einem bewussten Umgang mit Stress lässt sich die Ausprägung bei den meisten Menschen spürbar reduzieren. Geben Sie den Maßnahmen ein bisschen Zeit – Salbeikuren etwa entfalten ihre Wirkung meist erst nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung. Und sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihr Schwitzen über das normale Maß deutlich hinausgeht, ist der Gang zur Hautärztin oder zum Hautarzt der sinnvollste nächste Schritt.

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltend starkem oder plötzlich auftretendem übermäßigem Schwitzen sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Meinen Ratgeber zu diesem Thema finden Sie auf www.gesundheits-bücher.de.


19 Juli, 2026

7 natürliche Methoden gegen Schmerzen – Was wirklich helfen kann

 


Schmerzen gehören für viele Menschen zum Alltag. Ob Rückenschmerzen nach einem langen Arbeitstag, verspannte Schultern oder schmerzende Gelenke – nicht immer muss sofort zur Schmerztablette gegriffen werden. Natürliche Maßnahmen können Beschwerden häufig lindern und das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Wichtig ist jedoch: Halten Schmerzen länger an oder sind sie besonders stark, sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen. Die folgenden sieben Methoden können eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Behandlung sein. Die beschriebenen Ansätze orientieren sich an bewährten Maßnahmen aus deinem Schmerz-Ratgeber.

1. Bewegung statt Schonhaltung

Viele Menschen glauben, dass Ruhe Schmerzen lindert. Tatsächlich kann gezielte Bewegung oft das Gegenteil bewirken. Spaziergänge, Schwimmen, Radfahren oder sanfte Gymnastik fördern die Durchblutung, stärken die Muskulatur und unterstützen die Gelenke. Gleichzeitig schüttet der Körper Endorphine aus – körpereigene Stoffe, die Schmerzen abschwächen können. Wichtig ist, die Belastung an die eigenen Möglichkeiten anzupassen.

2. Entspannung reduziert Schmerzempfinden

Stress verstärkt häufig Schmerzen. Meditation, Yoga oder Progressive Muskelentspannung helfen dabei, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen. Viele Betroffene berichten, dass regelmäßige Entspannungsübungen ihre Beschwerden spürbar verringern und sie besser mit chronischen Schmerzen umgehen können.

3. Ernährung mit entzündungshemmenden Lebensmitteln

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt den Körper bei der Bekämpfung von Entzündungen. Besonders empfehlenswert sind Beeren, grünes Blattgemüse, Nüsse, fettreicher Seefisch sowie Gewürze wie Kurkuma oder Ingwer. Gleichzeitig kann ein gesundes Körpergewicht Gelenke und Rücken deutlich entlasten.

4. Pflanzliche Helfer nutzen

Seit Jahrhunderten kommen Heilpflanzen bei Schmerzen zum Einsatz. Weidenrinde enthält Salicin, den natürlichen Vorläufer der Acetylsalicylsäure. Capsaicin aus Chili wird häufig äußerlich gegen Muskel- und Rückenschmerzen verwendet. Auch Ingwer und Kurkuma besitzen entzündungshemmende Eigenschaften. Allerdings können pflanzliche Mittel Wechselwirkungen mit Medikamenten haben. Deshalb empfiehlt sich bei regelmäßiger Einnahme eine Rücksprache mit dem Arzt oder der Apotheke.

5. Wärme oder Kälte gezielt einsetzen

Wärme entspannt verspannte Muskeln und verbessert die Durchblutung. Bei akuten Verletzungen oder Schwellungen kann hingegen Kälte die bessere Wahl sein. Wichtig ist, Wärme- oder Kälteanwendungen nie direkt auf die Haut aufzulegen und sie zeitlich zu begrenzen.

6. Ausreichend schlafen

Während des Schlafs regeneriert sich der Körper. Wer dauerhaft schlecht schläft, empfindet Schmerzen oft intensiver. Ein regelmäßiger Schlafrhythmus, ein ruhiges Schlafzimmer und der Verzicht auf Bildschirmzeit kurz vor dem Schlafengehen können die Schlafqualität verbessern.

7. Den Alltag ergonomisch gestalten

Ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz, regelmäßige Bewegungspausen und eine gute Körperhaltung entlasten Rücken, Nacken und Gelenke. Schon kleine Veränderungen im Alltag können langfristig helfen, Schmerzen vorzubeugen.

Fazit

Natürliche Maßnahmen können Schmerzen oft wirksam ergänzend lindern. Bewegung, Entspannung, gesunde Ernährung und ein ergonomischer Alltag bilden dabei die Grundlage. Dennoch ersetzen sie keine ärztliche Diagnose. Treten Schmerzen plötzlich auf, verschlimmern sie sich oder halten über längere Zeit an, sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden.

 

Weitere Tipps findest Du in meinem Schmerz-Ratgeber unter Hans-Peter Wolff in jeder Online-Buchhandlung.