25 April, 2026
Bärlauch hat gesundheitliche Vorteile
18 April, 2026
Wer ist der Dirigent unseres Stoffwechsels?
Sie leiden an chronischer Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit?
Das kann auf Probleme mit der Schilddrüse hinweisen.
Man friert, obwohl andere schwitzen. Haare bleiben im Kamm. Obwohl man weniger isst, steigt das Gewicht. Frauen bemerken Zyklusstörungen, Männer klagen über Muskelschwäche. All das kann eine Unterfunktion der Schilddrüse bewirken.
Lassen Sie den TSH-Wert bestimmen. Leider wird nur dieser Wert von der Krankenkasse übernommen. Aussagekräftiger sind fT3 und fT4. Diese werden nur bei einem TSH-Wert von größer 4 übernommen.
Gönnen Sie sich eine Untersuchung auf Antikörper und einen Ultraschall auf Gewebeveränderung.
Sie fragen sich, was Sie tun können. Die Böden in der Landwirtschaft sind ausgelaugt. Führen Sie Selen zu. Sind zum Beispiel in Paranüssen enthalten. Aber nicht mehr als drei pro Tag! Bauen Sie Fisch, Eier, Zwiebeln und Pilze in Ihre Ernährung ein.
Verwenden Sie nur fluoridfreie Zahnpasta. Das Fluor verdrängt das Jod in der Schilddrüse. Meiden Sie Schwarztee.
Entlasten Sie die Leber mit weniger Alkohol, weniger Zucker und weniger verarbeiteten Lebensmitteln.
Senken Sie den Cortisolspiegel durch Stress. Lernen Sie Entspannungsverfahren, Meditation und bewegen Sie sich.
Quelle: Epoch Times, de.freepik.com
11 April, 2026
Grauer Star (Katarakt): Was Betroffene selbst tun können
Grauer Star, medizinisch Katarakt genannt, ist eine häufige Ursache für eingeschränktes Sehen bei älteren Menschen. Glücklicherweise ist er behandelbar — und viele Maßnahmen helfen Betroffenen im Alltag, die Lebensqualität deutlich zu verbessern. Dieser Beitrag erklärt, was Grauer Star ist, welche einfachen Schritte Betroffene selbst tun können und wann eine Operation sinnvoll ist.
Grauer Star ist kein Grund zur Panik: Mit den richtigen Schritten lässt sich das Sehen oft deutlich verbessern — und die Behandlung ist heute sehr sicher.“
Was ist Grauer Star?
Grauer Star entsteht durch eine Eintrübung der Augenlinse. Normalerweise ist die Linse klar und fokussiert Licht auf die Netzhaut. Mit der Zeit können Proteine in der Linse verklumpen und zu Trübungen führen.
Stellen Sie sich die Linse wie ein Fenster vor, das mit der Zeit trüb wird — die Aussicht bleibt, sie wird nur unschärfer.“
Typische Symptome sind:
- Verschwommenes Sehen oder zunehmende Unscharfheit
- Blendempfindlichkeit (z. B. beim Autofahren nachts)
- Schwierigkeiten beim Lesen, insbesondere bei schwachem Licht
- Verblassende oder gedämpfte Farben
- Selten: Doppelbilder
Grauer Star entwickelt sich meist langsam und ist oft altersbedingt. In vielen Fällen ist er gut behandelbar — die definitive Therapie ist die Operation, bei der die getrübte Linse durch eine künstliche Linse ersetzt wird.
Erste Schritte: Beobachten und ärztliche Abklärung
- Vereinbare bei Sehveränderungen zeitnah einen Termin beim Augenarzt.
- Lasse regelmäßige Kontrollen durchführen — ab 60 Jahren sind jährliche Checks sinnvoll, früher bei Symptomen oder Risikofaktoren (z. B. Diabetes).
- Notiere Veränderungen (wann und wie sich das Sehen verändert) — das hilft beim Gespräch mit dem Arzt.
Früherkennung verbessert die Beratung: Je genauer Sie Ihre Symptome beschreiben, desto passgenauer kann der Augenarzt beraten.“
Alltagshilfen, die sofort wirken
- Brillenanpassung: Eine neue Brille oder eine stärkere Lesebrille kann temporär viel bringen. Antireflex-Beschichtungen reduzieren Blendung.
- Beleuchtung optimieren:
- Helle, gleichmäßige Raumbeleuchtung bevorzugen.
- Gerichtet Leselampe mit hoher Lichtstärke für Leseaufgaben verwenden.
- Achte auf warmweißes bis neutralweißes Licht mit hohem CRI (Farbwiedergabe).
- Kontraste nutzen: Schwarz auf Weiß ist meist am besten lesbar; benutze kontrastreiche Beschriftungen und Markierungen im Alltag.
- Blendung reduzieren: Sonnenbrillen mit 100% UV-Schutz, polarisiert bei Bedarf; im Auto Sonnenblende verwenden.
- Vergrößerungshilfen: Lupen, Vergrößerungs-Apps oder Bildschirmvergrößerung am Computer/Tablet erleichtern Lesen und Feinarbeiten.
Manchmal reichen einfache Hilfsmittel wie eine bessere Lampe oder eine kontrastreiche Tastatur, um den Alltag sofort sicherer und leichter zu machen.“
Lebensstil und Vorbeugung (unterstützend)
- Rauchen einstellen: Tabakkonsum erhöht das Risiko für Katarakt; Aufhören reduziert weitere Schädigung.
- Gesunde Ernährung: Obst und Gemüse reich an Antioxidantien (Vitamin C, E, Carotinoide) unterstützen die allgemeine Augengesundheit. Belege, dass Ernährung Katarakt verhindert, sind begrenzt — trotzdem sinnvoll.
- Diabetes gut kontrollieren: Hohe Blutzuckerwerte fördern Katarakt und andere Augenprobleme.
- Blutdruck und Cholesterin im Zielbereich halten.
- Schutz vor UV-Strahlung: Sonnenbrillen oder Hüte beim Aufenthalt im Freien tragen.
Vorbeugung heißt nicht Heilung — sie verlangsamt aber oft Fortschreiten und schützt vor zusätzlichen Schäden.“
Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
- Es gibt keine Medikamente oder Supplements, die einen bestehenden Katarakt zuverlässig rückgängig machen.
- Einige Studien untersuchen Antioxidantien, aber es gibt keinen eindeutigen Nachweis, dass sie Katarakt stoppen.
- Diskutiere alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mit dem Augenarzt — manche Medikamente können Sehstörungen verstärken.
Vorsicht bei Wundermitteln: Seriöse Forschung fehlt bislang — sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie etwas Neues einnehmen.“
Sicherheit im Alltag
- Entferne Stolperfallen (Teppiche, lose Kabel) und sorge für gute Beleuchtung in Treppenbereichen.
- Nutze kontrastreiche Markierungen an Stufen oder Türschwellen.
- Überlege Hilfsmittel wie rutschfeste Matten, Handläufe und vergrößernde Lesegeräte.
Sicherheit im Alltag reduziert Sturzrisiko und gibt Betroffenen mehr Selbstvertrauen.“
Wann ist eine Operation sinnvoll?
Die Entscheidung für eine Katarakt-Operation richtet sich weniger nach dem Ausmaß der Trübung als danach, wie sehr das Sehen die tägliche Lebensqualität beeinträchtigt. Hinweise, dass eine Operation ratsam ist:
- Sehstörungen behindern Autofahren, Lesen, Fernsehen oder Arbeiten
- Starke Blendung, die das Leben einschränkt
- Berufliche Anforderungen, die gutes Sehen voraussetzen
Die Operation ist eine der häufigsten und meist sicheren Operationen weltweit: Die eingetrübte Linse wird entfernt und durch eine intraokulare Linse (IOL) ersetzt. Moderne Linsen können Sehfehler wie Weitsichtigkeit oder Astigmatismus ausgleichen; multifokale Linsen ermöglichen ggf. geringere Brillenabhängigkeit (Vor- und Nachteile mit dem Augenarzt besprechen).
Wichtig ist nicht der Befund allein, sondern wie sehr das Sehen Ihr Leben beeinflusst.“
Vorbereitung auf die Operation
- Voruntersuchungen umfassen genaue Vermessung des Auges (Biometrie) und ggf. eine Untersuchung der Netzhaut.
- Informiere alle behandelnden Ärzte über aktuelle Medikamente; manche Blutverdünner oder andere Arzneien müssen vorübergehend angepasst werden.
- Organisiere eine Begleitperson für die Heimfahrt und etwas Ruhezeit am OP-Tag.
Nachsorge nach der Operation
- Augentropfen nach Plan anwenden (Antibiotikum/Entzündungshemmer).
- Nicht reiben, Kopf nach Bedarf schützen; Nachkontrollen wahrnehmen.
- Warnsignale (plötzliche starke Schmerzen, rasche Sehverschlechterung, Lichtblitze, starke Rötung) erfordern sofortige ärztliche Abklärung.
Die OP ist oft nur der Anfang — gute Nachsorge sichert ein langfristig gutes Ergebnis.
Häufige Fragen
- Heilt eine Brille den Grauen Star?
Nein. Brillen helfen symptomatisch, korrigieren aber nicht die Linsentrübung.
- Ist die Operation riskant?
Wie jede OP gibt es Risiken (Infektion, Netzhautprobleme, Nachstar), aber Komplikationen sind selten; Erfolgsaussichten sind generell sehr gut.
- Können Medikamente den Katarakt stoppen?
Nein, keine bewährte medikamentöse Therapie existiert derzeit.
- Wie lange hält die künstliche Linse?
In der Regel lebenslang; sie wird nicht wie natürliche Linsen trüb.
Psychische und soziale Aspekte
Sehverlust kann Frustration, Ängste oder Rückzug verursachen. Sprich mit Angehörigen oder Fachpersonen über Einschränkungen. Unterstützung durch Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen kann helfen, praktische Tipps und emotionalen Rückhalt zu bekommen.
Reden hilft: Das Teilen von Sorgen macht sie kleiner und öffnet Wege zu Lösungen.
Nützliche Ressourcen (Deutschland)
- Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG): https://www.dog.org
- Berufsverband der Augenärzte Deutschlands: https://www.augeninfo.de (Patienteninformationen)
- Lokale Patientenberatungsstellen und Kliniken (Augenkliniken/Sehschulen)
(Quellen: eigener Ratgeber und de.freepik.com)
02 April, 2026
So werden Sie Ihren Fersensporn wieder los
Was ist ein Fersensporn?
Stell dir vor, an deiner Ferse ist ein kleines Pflaster auf dem Boden — jeden Schritt presst dieses Pflaster gegen den Boden. Wenn das immer und immer wieder passiert, reizt und zieht etwas an der Ferse: eine dicke, feste Sehne namens Plantarfaszie (das ist wie ein starkes Gummiband an der Fußsohle). Dieses „Gummiband“ kann sich entzünden und vernarben. Manchmal reagiert der Knochen an der Ferse und bildet dort einen kleinen knöchernen Vorsprung — das ist der Fersensporn.
Wichtig: Der Sporn selbst tut nicht immer weh. Oft ist der Schmerz von der entzündeten Plantarfaszie rund um den Sporn verursacht.
Warum entsteht ein Fersensporn?
- Zu viel Belastung: Viel Laufen, Springen oder Sport ohne Pause kann die Sehne überlasten.
- Falsches Schuhwerk: Schuhe ohne guten Halt oder mit dünner Dämpfung belasten die Ferse.
- Übergewicht: Mehr Gewicht heißt mehr Druck auf Ferse und Sehne.
- Fußform: Flache Füße oder sehr hohle Füße verändern, wie die Sehne arbeitet.
- Älterwerden: Mit den Jahren werden Sehnen weniger elastisch und anfälliger.
Symptome — woran du einen Fersensporn erkennst
- Starker Schmerz unter der Ferse, besonders morgens beim ersten Auftreten.
- Schmerz nach langem Sitzen, der beim Loslaufen kurz sehr stark ist.
- Schmerzen nach Sport oder langem Stehen.
- Manchmal ist die Ferse auch druckempfindlich.
Hier ist ein übersichtlicher Plan, den du zu Hause oder mit Unterstützung durchführen kannst.
1. Sofortmaßnahmen bei Schmerzen
- Ruhe: Weniger laufen und springen, gib dem Fuß Pausen.
- Kühle: 10–15 Minuten kalte Kompressen oder Eiswickel (nicht direkt auf Haut) auf die schmerzende Stelle, 2–3x täglich.
- Schmerzmittel: Bei starken Schmerzen können schmerzlindernde Mittel helfen — aber bitte erst mit den Eltern oder einem Arzt besprechen.
2. Schuhe und Einlagen
- Trage stabile Schuhe mit guter Dämpfung und festem Fersenhalt.
- Verwende weiche Fersenkissen oder orthopädische Einlagen (vom Sanitätshaus oder Orthopäden). Diese entlasten die Ferse.
3. Dehnübungen (täglich, mehrfach)
Mach diese Übungen morgens und abends — sie stärken und dehnen die Plantarfaszie und die Wadenmuskulatur.
1. Waden-Dehnung an der Wand: Stelle dich mit den Händen an eine Wand, ein Bein vorne leicht gebeugt, das andere hinten gerade und Fuß flach. 20–30 Sekunden halten, 3 Wiederholungen pro Bein.
2. Handtuch-Zug: Setze dich, lege ein Handtuch um den Fuß und ziehe sanft den Fuß zu dir, Fußgelenk bleibt gerade. 20–30 Sekunden, 3x.
3. Fußrollen: Rolle mit dem Fuß eine gefrorene Wasserflasche oder einen Tennisball unter der Fußsohle für 1–2 Minuten pro Fuß (bei akuten Schmerzen vorsichtig).
4. Kräftigungsübungen
- Zehen-Anheben: Versuche, mit den Zehen kleine Gegenstände (z. B. Handtuch) aufzuziehen — 2–3 Sätze mit 10 Wiederholungen.
- Wadenheben: Auf Zehenspitzen hochdrücken, kurz halten, langsam absenken — 3 Sätze à 10–15 Wiederholungen.
5. Alltag anpassen
- Vermeide hartes Springen oder langes Stehen auf harten Böden.
- Achte auf gesundes Gewicht — weniger Gewicht = weniger Druck auf die Ferse.
- Wechsel die Schuhe regelmäßig (nicht jeden Tag dieselben).
6. Wenn’s nicht besser wird — wann zum Arzt?
- Wenn der Schmerz trotz 4–6 Wochen Behandlung nicht merklich besser wird.
- Wenn der Schmerz sehr stark ist oder du humpelst.
Der Arzt kann:
- Physio/Physiotherapie verordnen (gezielte Übungen, Massagen, Ultraschall).
- Orthopädische Einlagen anfertigen lassen.
- Kortison-Injektionen in manchen Fällen überlegen (mit Nebenwirkungen).
- In seltenen, sehr schweren Fällen andere Behandlungen vorschlagen.
7. Dinge, die helfen können (aber ärztliche Beratung ist sinnvoll)
- Nachtschienen: Halten den Fuß leicht gedehnt im Schlaf und können morgendliche Schmerzen reduzieren.
- Stoßwellentherapie: Manche Patienten haben guten Erfolg damit — meist beim Orthopäden.
- Operation: Sehr selten nötig — erst, wenn alles andere versagt.
Kurze Zusammenfassung (für die schnelle Erinnerung)
- Fersensporn ist ein knöcherner Vorsprung, oft verbunden mit einer entzündeten Plantarfaszie.
- Hauptsachen, die helfen: Ruhe, gute Schuhe, Einlagen, Dehn- und Kräftigungsübungen, Kühlung.
- Geh zum Arzt, wenn nach 4–6 Wochen keine Besserung kommt.
Weitere Tipps finden Sie in meinem Ratgeber „So werden Sie den Fersensporn los“ in jeder Online-Buchhandlung unter „Hans-Peter Wolff.
(Quellen. Mein Ratgeber, de.freepik.com)

